Eogunn Februs: Genetor Extremis
In der düsteren Dunkelheit des 41. Jahrtausends haben alle Menschen eine Funktion. Sie arbeiten und opfern ihr Leben, um die Maschinerie des Imperiums am Laufen zu halten, durch die die Menschheit zwischen den gnadenlosen Sternen überleben kann. Das Adeptus Mechanicus ist eine der Säulen des Imperiums, und das Wissen, das seine Adepten sammeln und im Namen des von ihnen verehrten Maschinengottes bewahren, ist für die Zukunft des Imperiums von größter Bedeutung.
Einige Techpriester sind nicht nur Experten für arkanes gesegnetes Wissen und heilige Maschinen, sondern auch auf dem Gebiet der Genetik, Alchemie und Organik bewandert. Genetoren erforschen die Geheimnisse der Biologie, erschaffen seltsame kybernetische Mischkreaturen und töten zahllose Xenos, um ihre außerirdischen Schwächen aufzudecken. Ihr Wissensdurst führt viele von ihnen auf der Suche nach den Offenbarungen des Maschinengottes in die entlegensten und geheimnisvollsten Winkel der Galaxie.
Eogunn Februs ist ein Genetor Extremis, der über eine beispiellose Expertise hinsichtlich der Kunst der Augmentation und der Integration von Implantaten in Fleisch verfügt. Mit seinem scharfen und ruhelosen Verstand verbringt er seine Zeit mit Experimenten und Reflexion. Er sucht unermüdlich nach Wegen, die Funktionalität des menschlichen Körpers zu erweitern ... koste es, was es wolle. Als Techpriester Manipulus verfügt er außerdem über eine galvanische Zelle, mit deren Hilfe er starke Entladungen der Antriebskraft kanalisieren kann. Techpriester zapfen Energiequellen an und überladen mit dieser Energie die Zellen der Ausrüstung ihrer Krieger, während sie ihr göttliches Werk gleichzeitig mit arkanen Waffen verteidigen.
Genetor Februs' Manieren sind ausgesprochen exzentrisch, seine Ausdrucksweise ist vergleichsweise esoterisch. Laien finden seine Experimente nicht selten entsetzlich. Da er überzeugt ist, dass die Xenos mit ihren eigenen Technologien geschlagen werden können, schreckt er allerdings nicht vor deren Studium zurück, obwohl dies gemeinhin als ketzerisch und blasphemisch gilt.
Aber was ist der Preis für verbotene Früchte, und welche Opfer muss man bringen, um sein Ziel zu erreichen? Angesichts des unvorstellbaren technologischen Schreckens, der in der Koronus-Ausdehnung erwacht, kennt Eogunns Wissensdurst keine Grenzen und führt ihn unweigerlich an die Schwelle zwischen Genie und Wahnsinn.